06-30-2006, 01:59 AM
I may be taking German in the fall (depending on which University I get into), and was wondering if I could use this forum to practice with more fluent speakers when I get there? :smile:
Vielleicht ist es in ordnung, doch wenn nicht, schick mir eine PN. Mein Deutsch mag vielleicht schrecklich sein, aber es ist hoffentlich verständlich.
Natürlich kann dieses Forum auch zu diesem Zweck benutzt werden. (Of course this Forum can also be used for this purpose.)
Vielleicht ist es in ordnung, doch wenn nicht, schick mir eine PN. Mein Deutsch mag vielleicht schrecklich sein, aber es ist hoffentlich verständlich.
Danke shoen :grin:
(es tut mir leid, mein Keyboard hat kein Nummerpad, und ich kann nicht die umlauten machen.
"Sorry, my keyboard does not have a number pad, so I can't make umlauts.")
Ich auch allerdings bin ich Schweizerin.
Ist doch jeder (im Ausland!) 
Ich lebe tatsaechlich in Deutschland. 
Ja.
Wieso sollte ich euch anluegen?

I mean "or a real language study journey for your CV?", of course. 
For the users who want to practice their german in this forum: I can give you a text about our last summercamp in Leipzig (Saxonia).
"Das Sommercamp in Leipzig
Ich muss gestehen, ich war skeptisch, ob wir ausreichend Teilnehmer für das diesjährige Sommercamp zusammenbekommen würden. Das Programm wurde vergleichsweise kurzfristig zusammengestellt und es gab sogar Stimmen, ob man das Camp nicht vielleicht überhaupt ausfallen lassen sollte. Es war dann vor allem unserem Kassenwart Mario zu verdanken, der im Forum noch einmal die Werbetrommel für die Veranstaltung gerührt und sich vor Ort um die Organisation gekümmert hat, dass das Sommercamp doch noch ein voller Erfolg geworden ist.
Freitag, der 7.9., war Anreisetag. Da einige nur über das Wochenende teilnehmen konnten oder wollten, war die Zahl der Teilnehmer, die ich am Campingplatz Auensee angetroffen habe, zunächst sehr überschaubar, sodass sich meine Befürchtungen zu bestätigen schienen. Dazu kam, dass das Wetter es auch nicht gut mit uns meinte – bis auf einen Nachmittag war es praktisch die ganze Zeit regnerisch oder bewölkt. Aber immerhin haben wir genug Leute zusammenbekommen, um die Mondscheintour machen zu können. Vor dem Leipziger Hauptbahnhof stand ein alter Berliner Doppeldeckerbus der Firma Büssing aus dem 70er Jahren bereit.
Die Fahrt ist offenbar recht beliebt; wir hatten uns ein paar Plätze auf dem Oberdeck ergattert, allerdings saß unmittelbar hinter uns eine sehr gesellige bis laute Gruppe von Berliner Touristen und es war nicht immer einfach, sich dabei auf die Erläuterungen der Fahrtbegleiterin zu achten, die uns in breitem Sächsisch die Vorzüge von Leipzig vorstellte. In den gut zwei Stunden der Fahrt konnten wir dann aber einen Großteil der Sehenswürdigkeiten mitbekommen: Vom Augustusplatz mit der Oper und dem Gewandhaus über das Völkerschlachtdenkmal, das neue Rathaus mit dem höchsten Rathausturm Deutschlands, das frühere Reichsgericht, das Schlösschen in Gohlis, und, und, und. Die Fahrtbegleiterin wies uns außerdem auf die zahlreichen Baustellen im Stadtgebiet hin, die auf den Tunnel zurückzuführen sind, mit dem der Bayerische Bahnhof und der Hauptbahnhof verbunden werden sollen und wir sollten uns doch vorsehen, bei unseren Wanderungen in Leipzig nicht in eine der Baugruben zu stürzen. Wir hielten schließlich vor dem Hochhaus neben dem Gewandhaus an und fuhren mit dem Aufzug bis zur Dachterrasse, von wo sich ein wunderbarer Blick auf das abendliche Lichtermeer Leipzigs bot; den Teilnehmern wurde außerdem ein Glas Sekt spendiert.
Am Samstag zeigte sich dann, dass doch noch mehr Leute beim Sommercamp mitmachen wollten als gedacht. Wir sind auf gut ein Dutzend Teilnehmer aus allen Regionen Deutschlands gekommen. Da einige auch mit dem Auto gekommen waren, ergab sich die Möglichkeit, die Teilnehmer vom Campingplatz im Westen von Leipzig in die Innenstadt zu fahren. Zunächst stand das Völkerschlachtdenkmal auf dem Programm. Dabei wurde uns zunächst unten im Museum der historische Hintergrund der Schlacht erklärt, ehe wir in die mit vier monumentalen Statuen versehene riesige Haupthalle geführt wurden. Es folgte der Aufstieg auf die Aussichtsterrasse in gut 90 Metern Höhe; viel war allerdings leider von dort nicht zu sehen, da das diesige
Wetter dem einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Am Nachmittag haben wir uns dann vor der Nikolaikirche getroffen, wo ein Gang durch die Leipziger Innenstadt auf den Spuren der Montagsdemonstrationen von 1989 begann. Mit Hilfe einer Mappe mit Fotoaufnahmen von damals wurde uns erzählt, wie sich die Oppositionsbewegung von einem kleinen Häufchen von Kirchenbesuchern, die sich zu Friedensgebeten versammelt haben, innerhalb weniger Wochen und Monate zu einer Massenbewegung entwickelt hat, die zu Hunderttausenden auf dem Leipziger Innenstadtring demonstrierte und die schließlich das SED-Regime zu Fall brachte. Es folgte ein Besuch in der „Runden Ecke“, der einstigen Leipziger Stasi-Zentrale, in der heute ein Museum untergebracht ist, in dem nachvollzogen werden kann, wie der Überwachungsapparat in der DDR funktionierte, von konspirativen Wohnungen über das Öffnen der Post aus oder nach Westdeutschland bis hin zu dem Versuch, nach der Wende die Tausenden von Akten, die das Ganze dokumentierten, zu vernichten – viele der Blätter, die durch den Reißwolf gingen, werden heute in mühseliger Kleinarbeit rekonstruiert.
Abends sind wir dann noch in ein Restaurant unweit des Campingplatzes eingekehrt, wo sich die Gelegenheit ergab, sich etwas abseits des „offiziellen“ Programms auszutauschen. Die meisten sahen sich bei der Gelegenheit zum ersten Mal und so konnte man erfahren, wie es anderen „Gleichgesinnten“ in ihrem Alltag in anderen Regionen Deutschlands erging.
Am Sonntag haben wir dann im Süden von Leipzig dem „Panometer“ einen Besuch abgestattet, einem eindrucksvollen 360-Grad-Panorama, auf dem das antike Rom dargestellt wurde; das Ganze ist in ein altes Gaswerk eingebaut worden, dessen bauliche Entstehungsgeschichte uns ein älterer Herr vermittelte. Nachmittags haben wir uns dann noch in der Innenstadt eine Ausstellung angesehen, in der gezeigt wurde, wie die DDR-Bürger die Bundesrepublik wahrgenommen haben und umgekehrt. Gezeigt wurden dabei etwa die Pakete, die man seinen Verwandten über die Grenze geschickt hatte ebenso, wie eine Sendung mit „Ekel Alfred“ zum deutschdeutschen Fußballspiel der WM 1972 oder die Ausbürgerung von Wolf Biermann.
Am Montag stand dann noch ein Besuch des MDR-Studios Leipzig auf dem Programm, das sich auf dem Gelände und teilweise auch noch in den Gebäuden eines alten Schlachtviehhofs befindet. Im Hauptgebäude konnten wir dann buchstäblich einen Blick hinter die Kulissen werfen und z.B. beobachten, wie eine Nachrichtensendung vorbereitet wird. Außerdem wurde gezeigt, wie die Serie „In aller Freundschaft“ produziert wird, für die dort eine Klinik nachgebaut wurde.
Einige von uns hatten sich allerdings bereits am Sonntag wieder verabschiedet. Endgültiger Abreisetag war dann Dienstag; noch immer war das Wetter nicht besser geworden und besonders für die Teilnehmer, die bei Kälte und Regen in ihren Zelten übernachten mussten, war der Herbsteinbruch natürlich weniger angenehm.
Insgesamt gab es aber viel zu sehen und zu erleben und durch das Sommercamp hatten auch dieses Jahr wieder eine Reihe von Autisten Gelegenheit, gemeinsam mit Gleichgesinnten etwas auf die Beine zu stellen und zu unternehmen und im Kontakt mit Menschen, die einen vergleichbaren Hintergrund haben, die Alltagssorgen für ein paar Tage zu vergessen und neue Erfahrungen zu machen.
Rainer"
It was a great time!
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Es soll tatsächlich einige Menschen geben, die in Deutschland leben. Mache ich auch so
Viele von denen sprechen sogar ganz gut Deutsch 
lg
(= Liebe Grüsse)
Sibylle